Gestern aufm
Riders-on-the-Storm-
Konzert in Esch gewesen. Nachdem sie sich nach der Vorband (ok, eher ein Vorsolist) eine halbe Stunde Zeit gelassen hatten, ausgerechnet zu Orffs "
Oh Fortuna" aus Carmina Burana auf die Bühne kamen und sich dann der Sänger auch noch aufführte, als hätte er soeben einen Posen-wie-ein-Rocker-und-rumstolzieren-wie-Mick-Jagger-Kurs belegt. Wenn er das die ganze Zeit durchgehalten hätte, wäre er bestimmt mit Bier beworfen worden. Wurd dann aber besser.
Riders on the Storm ist die Band der
überlebenden Doors. Also des Gitarristen Rob Krieger und des Keyboarders Ray Manzarek. Dazu noch ein Drummer und ein Bassist, und der erwähnte
Sänger, der aussah wie ein gefährlicher Rocker, der auf seinem aufgemotzten Mofa zum Konzert gekommen ist. Sie haben alle Doors-Klassiker (außer The End) gespielt, und alle rocken noch. Nur leider kannte ich einige Songs nicht; gut waren sie trotzdem.
Nächste Woche gibt es in Luxemburg dann übrigens das Red-Rock-Festival mit Keane, Kaiser Chiefs und Faithless (Do.) und Placebo und Him (Fr.). Gestern war gleichzeitig zu den Riders Steve Vai. Kürzlich war das Rock-a-Field-Festival.
Luxemburg nimmt es echt ernst mit der Kulturhauptstadt 2007.